Projekte in 2018

Schau hin, nicht weg!

Träger: Förderschulverein Rochlitz e.V.

Langfristige Zielstellung ist die Installation eines kontinuierlichen Präventions-Modells, welches vorrangig für die Klassenstufen des Sekundarbereichs unserer Schule angeboten werden soll. Ziel ist es, durch altersgerechte und adressatenorientierte Angebote einen angemessenen Zugang zu den Problemfeldern (diskriminierende Äußerungen, Symbole und Einstellungen) zu gewährleisten und ein Verständnis/Umdenken bei den SuS zu erreichen. Ausgehend von den gewonnenen Erkenntnissen (Evaluation: Erfolg vs. Misserfolg/Potenzen vs. Grenzen) und anknüpfend an die vermittelten Inhalte wird zukünftig eine Ausweitung auf weitere Klassenstufen angestrebt. Ab dem kommenden Schuljahr 2018/2019 soll eine modularisierte Bearbeitung der Schwerpunkte für die jeweiligen Klassen in den Schuljahresarbeitsplan eingebettet werden. Dabei ist die sukzessive Erweiterung der inhaltlichen Bausteine durch erlebnispädagogische Angebote (Hero Society Enterprise) etc. auch über den genannten Förderzeitraum hinaus fest eingeplant.

Aktion des Bündnisses für Toleranz und Demokratie 2018

Träger: Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa e.V.

Anliegen des Bündnisses ist es demokratische Grundwerte zu festigen, interkulturelle Erfahrungen zu ermöglichen und demokratiefeindlichen Bewegungen entgegenzutreten.

  • Interkulturelles Kochen (2x)

  • Theatergruppe - soziale Kompetenz erfahren und entwickeln

  • Geschichtsprojekt – ausbilden von 15 Jugendlichen, als Guide – führen Besucher auf dem Gelände des ehemaligen KZ Sachsenburg

  • Veranstaltung zum Problemkreis „Radikalisierung junger Menschen“ ermöglichen und demokratiefeindlichen Bewegungen entgegenzutreten.

 

 

„Kreisjugendforum Jugendfeuerwehr“

Träger: Kreisjugendfeuerwehr e.V.

Ziel des Vereins ist die Weiterentwicklung des Netzwerks der Jugendfeuerwehren im Kreis Mittelsachsen. In gemeinsamen Treffen sollen die Jugendlichen Handlungsempfehlungen erarbeiten und gemeinsam Projekte planen, umsetzen und durchführen. Außerdem sollen die Jugendlichen eine Mitbestimmung und ein Gehör bei der Kreisverbandsarbeit erhalten. Für 2018 sind 3 Treffen geplant, diese sollen durch Moderatoren/Referenten begleitet werden.

„Zukunftsforum Feuerwehr/Jugendfeuerwehr“

Träger: Kreisjugendfeuerwehr e.V.

Aus dem Zukunftsforum vom letzten Jahr sind vier Arbeitsgruppen entstanden, die teilweise ihre Arbeit schon aufgenommen haben. So sollen die Strukturen des Verbandes als Kreisjugendfeuerwehr überarbeitet und für die Zukunft neu ausgerichtet werden. Eine Arbeitsgruppe beschäftigt sich damit, wie man Jugendfeuerwehrmitgliedern den Übergang zum Grundlehrgang attraktiver gestalten kann. Die dritte Arbeitsgruppe beschäftigen sich mit der Motivation von Jugendlichen im Ehrenamt und möchten dafür eine Auszeichnung für besondere Leistungen implementieren und die vierte Arbeitsgruppe will die Zeltlager interessanter gestalten.

  • Jugendarbeit und Nachwuchsarbeit

  • Weiterarbeit der vier Arbeitsgruppen aus 2017

  • 2. Zukunftsforum inkl. 2 Vorbereitungstreffen

  • Arbeit der Arbeitsgruppen soll teilweise mit Moderatoren begleitet werden

  • Neue Arbeitsgruppen sollen sich finden

„Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss nach Rochlitz gehen.“

Träger: Muldentaler Jugendhäuser e.V.

Ziel des Projektes ist es, erneut verschiedene Jugendliche zu aktivieren, die unter Anleitung eines Tischlers eigenhändig Stände gestalten, die einmal im Monat auf dem Rochlitzer Regionalmarkt zu sehen sein werden. Die Jugendlichen, verschiedener Herkunft, sollen handwerklich tätig sein, sich körperlich auslasten und gemeinsam an einem Projekt arbeiten. Durch das Projekt kommen Bürger der Stadt mit den Flüchtlingen und Jugendlichen in Kontakt und es wird gezeigt, dass sich Jugendlichen für ihre Stadt engagieren.

„Sei visionär – Demokratie selbst gestalten – ein deutsch – tschechisches Schülerprojekt“

Träger: Förderverein des Bernhard-von-Cotta Gymnasium Brand-Erbisdorf e.V. 

Das grenzüberschreitende Projekt, das auf der Basis der seit 2016 durchgeführten und geförderten Projekte (Die Stadt Prag und das Riesengebirge und „ Jugendliche zwischen Manipulation und Wider stand in Geschichte und Gegenwart 2017) weiterentwickelt werden soll, stellt sich wiederum zum Ziel, auf der Basis der gemeinsamen kulturellen und historischen Wurzeln der Bevölkerung im deutsch-tschechischen Grenzraum durch Begegnungen Schulpartnerschaften zwischen deutschen und tschechischen Schulen weiter zu fördern.

Die tschechischen Projektteilnehmer werden bei ihrem deutschen Tandempartner in Gastfamilien wohnen und gemeinsam mit ihrem deutschen Tandempartner am Schul- Projektunterricht im Gymnasium teilnehmen. Ergänzt werden diese Inhalte durch spezielle Exkursionen in unsere unmittelbare Umgebung, um den SuS einen Einblick in die Geschichte und Kultur des Landkreises Mittelsachsen zu ermöglichen.

Der kulturelle Austausch soll durch den Besuch verschiedener Ausstellungen vertieft werden.

Workshops und die Gestaltung einer Ausstellung mithilfe der Arbeitsergebnisse (Comics / Installationen) sollen diese Thematik wieder aufgreifen und weiterführen. Gemeinsame Freizeit, individuelle Besuche des Bergstadtfestes, sportliche Aktivitäten und die Abende am Lagerfeuer sollen dazu beitragen, den Respekt und die Toleranz für einander zu entwickeln und eine Grundlage für evtl. weitere grenzüberschreitende Kontakte und Bindungen zu legen.

„Für dich, für mich, für alle“

Träger: Verein Neue Heimat e.V.

Der Verein Neue Heimat e. V. wurde im Oktober 2016 nach eigener Initiative der arabischsprechenden Migranten gegründet und sieht seine Aufgabe in der Unterstützung und Förderung der Integration von Migranten und ihre Angehörigen in Freiberg. Dabei steht der einzelne Mensch mit seinen Fähigkeiten, Persönlichkeitsmerkmalen und seiner individuellen Biografie an erster Stelle. Viele Migranten kamen mit bestimmten Vorstellungen und Wünschen nach Deutschland, die sich nun angekommen in der neuen Heimat nicht realisieren lassen. Viele Probleme beherrschen den Alltag, bedingt durch mangelnde Sprachkenntnisse, Arbeitslosigkeit, Ablehnung, dem damit verbundenen negativen Selbstwertgefühl und geringem Selbstbewusstsein.

Projektziele: -  Verbesserung und Vertiefung der Integration der Migranten

                       -  Aktive Teilnahme der Migranten am gesellschaftlichen, sozialen Leben in Freiberg und im LK

                       -  Abbau von Urteilen und Missverständnissen gegenüber den Migranten bei den Einheimischen.

Projektumsetzung:

  • Workshops: Kochen (2mal/Monat), Rolle der Frau (deutsch/arabisch), Erstellung einer Rezeptbroschüre, Nähcafé (2mal/Monat), Tanz (4mal/Monat), Zeichnen (2mal/Monat)

  • Ausrichtung „Tag der offenen Tür“

 

„Geschichte erleben!“

Träger: Förderverein Fichte-Schule Mittweida e.V.

Vor einigen Jahren erstellte die Schule einen Plan zur Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen und zur Demokratieentwicklung, der jährlich aktualisiert wird. Im Rahmen dieser Pläne wurden Aufklärungsveranstaltungen für Eltern und Schüler, Treffen mit Zeitzeugen, Kontakte zu Aussteigerprojekten, die Durchführung von Antiaggressionstrainingseinheiten, Veranstaltungen zum Thema “Ursachen und Formen von Aggressionen“, das Kennenlernen von Orten mit faschistischer Vergangenheit in unserer näheren Umgebung u.v.a.m. organisiert. Nur durch diese bisher schon geleistete Arbeit ist es ihnen gelungen, offenkundige rechtsextremistische und antidemokratische Erscheinungen einzudämmen. Das heißt aber nicht, dass diese Themen an der Schule keine Rolle mehr spielen. Deshalb muss weiterhin eine kontinuierliche Arbeit in den Bereichen Demokratie- und Toleranzentwicklung, Integration sozial Schwacher und insbesondere der Migranten sowie der Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen an unserer Schule geleistet werden. In der pädagogischen Arbeit wurde festgestellt, dass die Ausprägung eines Geschichtsbewusstseins und die Festigung humanistischer Einstellungen am besten über das Element emotionale Erlebbarkeit erreicht werden.  Aus den Erfahrungen der letzten Jahre und den Wirkungen, die einige Schüler im Nachgang äußern, soll diese Fahrt auch mit weiteren Schulklassen durchgeführt. Besonders die Nachhaltigkeit ist von besonderer Bedeutung.

 

In einer Projektwoche wird das Projekt geplant und durchgeführt. Es besteht aus insgesamt 3 Teilen:

 

1. Teil:  Zuerst werden die Schüler auf den Besuch in Auschwitz - Birkenau vorbereitet.

2. Teil:  Besuch des Lagers Auschwitz - Birkenau. Im Mittelpunkt der 4-Tage-Fahrt nach Krakau ist am 2. Tag die      Führung durch das Lager. 

3. Teil:  In der Hochschule Mittweida soll am letzten Tag der Film "Schindlers Liste" gezeigt werden.  Dies soll anknüpfend an die Führung durch Krakau und speziell durch das Jüdische Viertel, durch das Erleben von Auschwitz während der Führung.

„Integrativer Aktionsplan des GWF 2018“

Träger: Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa e.V.

Die Wertschätzung von Verschiedenheit, Demokratiebildung und individuelle Kompetenzentwicklung sind die Grundlagen der täglichen sozialpädagogischen Arbeit in diesem Projekt. Neben den zusätzlichen Freizeitangeboten fördern sie die integrativen Prozesse und Demokratiebildungsprozesse der Jugendlichen bei verschiedenen Veranstaltungen, Workshops und Projekten. Aus ihren Erfahrungen zeigen sich, dass neben kulinarischen und sportlichen Aktionen auch erlebnispädagogische Angebote die kulturelle Öffnung, Entwicklung von gewaltfreien Konfliktlösungsstrategien und die Entwicklung von Verantwortungsbewusstsein voranbringt.

  • Integrationsmitarbeiter (wöchentl. 2,5 Stunden) für niederschwellige Freizeitangebote für alle Kinder und Jugendlichen

  • Abenteuergruppe und Abenteuercamp (wöchentl. 2-3 Stunden) erlebnispädagogische Angebote (Wahrnehmung, Grenzen, Verantwortungsbewusstsein, Gruppendynamik)

  • Kulturelle Themenworkshops – Förderung interkultureller Kompetenzen (gemeinsames musizieren, tanzen, kochen, sportl. Aktivitäten)

 

„Meine, deine...unsere Welt?!“

Träger: Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa e.V.

Das Ziel des Projektes ist, nicht nur das Kennenlernen anderer Kulturen, sondern auch das Auseinandersetzen mit unterschiedlichen Wertvorstellungen, geschichtlichen Entwicklungen europäischer Länder und unterschiedlichen Vorstellungen zu Freiheit und Demokratie. Das intensive Zusammenleben und Interagieren deutscher, ungarischer und geflüchteter Jugendlicher öffnet die Teilnehmer für gegenseitige Toleranz gegenüber nationaler und kultureller Unterschiede. Es wird ein regelmäßiger, interkultureller Austausch mit Jugendlichen unterschiedlicher Nationen angestrebt, um ihre Kompetenzen im Bereich gewaltfreier Konfliktlösung sowie Weltoffenheit nachhaltig zu stärken, unter dem Motto: "Fremde sind Fremde nur in der Fremde". Dabei steht vor allem die Stärkung einer lebendigen, vielfältigen demokratischen Zivilgesellschaft vor Ort (Gemeinde Nagyhajmás und Kommune Frankenberg) im Fokus dieser internationalen Begegnung. Die Teilnehmer tragen die positiven Erlebnisse und neuen Erkenntnisse im Anschluss an die Begegnung als Multiplikatoren in ihr soziales Umfeld nachhaltig weiter.

  • Kennenlernen anderer Kulturen + Auseinandersetzung unterschiedlicher Wertvorstellungen + geschichtlichen Entwicklungen europäischer Länder + unterschiedlicher Vorstellungen zu Freiheit und Demokratie

  • Austausch zwischen Jugendlichen aus Frankenberg und Umgebung – Ungarn – Afghansitan – Syrien – Iran (UMA – Wohngruppen)

  • Thematische Workshops (politisch, kulturell, musikalisch) – 5 Tage

 

„2. Sächsisches Integrationsfestival“

Träger: 1. Karate Club Hainichen e.V.

Die aktuelle gesellschaftliche Entwicklung macht das Thema Integration zu einem der wichtigsten Themen unserer Zeit. Viele unterschiedlichen Traditionen, Lebensarten und Werte bereichern unseren Alltag, stellen aber auch eine gesellschaftliche Herausforderung dar.

Das Sächsische Integrationsfestival in Hainichen möchte diese Entwicklung aufgreifen und öffentlichkeitswirksam ein Zeichen für Integration setzen. Breite Bevölkerungsschichten und verschiedene Partner sollen versammelt werden und sich gegenseitig informieren und austauschen.

Durch prominente Unterstützung aus Politik und Sport wird die gesellschaftliche Bedeutung unterstrichen. Nicht zuletzt ist es natürlich auch ein Anliegen der Veranstaltung, möglichst viele Menschen zum Sport treiben zu bewegen. Der stattfindende Sponsorenlauf dient somit neben der sportlichen Ertüchtigung einem guten Zweck für lokale Integrationsprojekte.

Es wird ein umfangreiches Rahmenprogramm angeboten:

  • Gastronomie auf dem Veranstaltungsareal

  • Veranstaltungsangebote durch die Vereine

  • Umfangreiches Unterhaltungs- und Kulturprogramm

  • Spiel- und aktive Sportangebote auf den Aktionsflächen

  • Presseservice

  • Sponsor - Aktionen

  • Autogrammstunden (Politiker, Sportler, Integrationsbotschafter/in)

  • Workshops zum Thema Integration durch Sport

  • öffentliches Karatetraining, Zumba und weitere Sportangebote

  • „Markt der Möglichkeiten“

  • Live-Theater mit Gehörlosen im Stadtpark

„Junges Burgstädt – gemeinsam aktiv“

Träger: Muldentaler Jugendhäuser e.V. 

Das Ziel des Vereins ist es, ein starkes Netzwerk für Jugendliche unterschiedlicher Herkunft und Konfession in Burgstädt aufzubauen. Durch die Nutzung von niedrigschwelligen Angeboten, wie ein regelmäßiges Sportangebot und gemeinsame Kochabende, soll ein starkes Netzwerk für Jugendliche unterschiedlicher Herkunft aufgebaut werden. Gemeinsame erlebnispädagogische Ausflüge werden angestrebt. Außerdem wird den Jugendlichen im Rahmen eines Fotoprojekts ermöglicht einen eigenen Beitrag zur sozialräumlichen Arbeit in der Stadt zu leisten und gleichzeitig Demokratie zu erleben, in dem sie ihre "Hotspots" fotografieren, den Verantwortlichen der Stadt geeignet präsentieren und Kritik/Wünsche äußern. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Oberschule in Burgstädt, welche als "Schule ohne Rassismus" ausgezeichnet ist, können Jugendliche an Tagungen zu diesem Thema teilnehmen und sich aktiv einbringen. Dabei werden interkulturelle Kompetenzen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten und politische Bildung verbessert und unterstützt. Angedacht ist, dass 2x jährlich ein Netzwerktreffen stattfindet. Daraus folgend werden Aktionen geplant, die die Jugendlichen aus unterschiedlichsten Herkunftssystemen zusammenführen. Um den Zugang zu den Jugendlichen in ihren Peergroups im Alltag zu erleichtern werden Angebote nutzen, wie Tanzangebote und gemeinsame kulinarische Tage, an denen nicht nur länderspezifisch gekocht werden soll, sondern auch die Kultur sowie Religion oder Traditionen vorgestellt werden. Ebenfalls zählt im Rahmen dieser Projektplanung ein regelmäßiges Sportangebot, welches einmal wöchentlich stattfindet. Dieses würde mit einem Fußballturnier abschließen.

„Eigenes & Fremdes: gemeinsam (er-) leben“

Träger: Müllerhof e.V. 

Das Herzstück dieses Projektes: "Eigenes & Fremdes: gemeinsam (er-)leben" ist das Überwinden kultureller Barrieren und der Abbau von Ängsten und Vorurteilen durch gemeinschaftliche Aktivitäten und das Erleben gemeinsamer Erfahrungen. Das Projekt basiert auf zwei Schwerpunkten:  das Internationale Workcamp und das Musik- und Kulturfest im Asylbewerberheim Mobendorf. Am Internationalen Workcamp beteiligen sich Jugendliche aus bis zu sechs verschiedenen Nationen. Für die Dauer von zwei Wochen leben die Teilnehmer unter einem Dach und engagieren sich ehrenamtlich in gemeinsamer Projektarbeit im Müllerhof. Beim interkulturelle Musik- und Kulturfest in Mobendorf, liegt der Fokus in diesem Jahr auf dem musikalischen, spielerischen und tänzerischen Austausch eigener und fremder Lebenserfahrungen, Traditionen und Kulturgüter. Der Döbelner Sportverein stellt Hüpfburgen und andere Spielgeräte zur Verfügung und die Hausband Tonstaub lädt mit bunten Klängen zum unbeschwerten Tanzen und Musik hören ein. Elisabeth Schwerin wird mit den AsylbewerberInnen internationale Tänze einstudieren.

„Frauentreffpunkt Döbeln“

Träger: Treibhaus e.V.

Der "Frauentreffpunkt" will Hilfe zur Selbsthilfe und einen kreativen Raum bieten. Hier können im Rahmen eines Ergänzungsangebotes zum bestehenden Nähcafé sowie in Workshops verschiedene Kreativangebote wahrgenommen werden. Im Projekt sollen sie die Möglichkeit und vor allem ausreichend Zeit erhalten, alltagspässliche Kleidung zu entwerfen und selbst zu nähen. Europäische und muslimische Traditionen und Stile werden so im Rahmen des Treffpunktes ausgetauscht. Neben dem Aufwerten und Umgestalten alter Kleidung, hat sich mittlerweile auch eine Gruppe etabliert, die sich für alte Handarbeitsstechniken wie beispielsweise Sticken interessiert. Dieses Interesse soll im Rahmen des Projektes aufgegriffen und ausgebaut werden. Verschiedene Workshopangebote sollen nicht nur dabei helfen, das eigene kreative Potenzial kennen zu lernen, sondern auch, sich mit verschiedenen Handarbeitstechniken zu beschäftigen. Die Workshops finden einmal pro Monat statt. Im Projekt sollen sie die Möglichkeit und vor allem ausreichend Zeit erhalten, alltagspässliche Kleidung zu entwerfen und selbst zu nähen. Europäische und muslimische Traditionen und Stile werden so im Rahmen des Treffpunktes ausgetauscht. Neben dem Aufwerten und Umgestalten alter Kleidung, hat sich mittlerweile auch eine Gruppe etabliert, die sich für alte Handarbeitsstechniken wie beispielsweise Sticken interessiert. Dieses Interesse soll im Rahmen des Projektes aufgegriffen und ausgebaut werden. Verschiedene Workshopangebote sollen nicht nur dabei helfen, das eigene kreative Potenzial kennen zu lernen, sondern auch, sich mit verschiedenen Handarbeitstechniken zu beschäftigen. Die Workshops finden einmal pro Monat statt. Während der Projektlaufzeit findet zudem ein Ausflug mit den Projekt-TN statt, um Input und Inspiration für die eigene Arbeit zu erhalten und sich mit anderen Gruppen und Akteur_innen auszutauschen. Dieser Ausflug dient auch der Vorbereitung einer Modenschau, um die im Laufe der Projektlaufzeit entstandenen Produkte einer interessierten Öffentlichkeit zu präsentieren. Neben der projektbezogenen Öffentlichkeitsarbeit in bsplw. der lokalen Presse dient diese Modenschau nicht zuletzt der Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

„Wo die Sonne schläft“

Träger: Treibhaus e.V.

Mit dem Inszenierungsprojekt »Wo die Sonne schläft« wollen sie Jugendliche aus sozial benachteiligten Kreisen, mit und ohne Fluchthintergrund, auf die Bühne bringen und ihren Sorgen, Hoffnungen und Träumen unter der Leitung professioneller Künstler und Pädagogen einen ästhetischen Raum geben. Der Ausgangspunkt ist ein afghanisches Märchen, das von einem schwarzen Sklaven erzählt, der, um die Strafe seines zornigen Königs zu vermeiden, die Perlen aus dem Teich bringen soll, in dem die Sonne übernachtet. Durch die Kraft der Sonne gestärkt, gehorcht der Sklave nun jedoch nicht mehr seinem König, sondern überwindet seine Angst und findet den Weg zu sich selbst und seiner Freiheit. Mit diesem Motiv sollen die jungen Akteure inspiriert werden, ihre eigenen, persönlichen Erlebnisse in Kunst zu verwandeln. Die Jugendlichen sollen zu einer sehr intimen, künstlerischen Auseinandersetzung mit Themen wie Freiheit, Macht, Verfolgung, Flucht, Offenbarung und Selbstfindung bewegen. Theater mit Puppen eignet sich bestens als Mittel, die Jugendlichen zu dieser Intensität zu bringen, denn Figurenspiel ist eine ursprüngliche Art, sich mit der Welt und der Seele in handhabbarer Form auseinanderzusetzen und ein Gleichgewicht zwischen diesen zu finden.

  • Theatergruppe – ca. 12 Jugendliche (Theater mit Puppen)

  • Künstlerische Auseinandersetzung mit Themen wie Freiheit, Macht, Verfolgung, Flucht, Offenbarung und Selbstfindung

  • Inszenierung soll mehrmals Ende November – Mitte Dezember in Döbeln aufgeführt werden

„Diss mich nicht!“

Träger: Muldentaler Jugendhäuser e.V.

Im Lebensumfeld der Jugendlichen sind Mobbing und körperliche Auseinandersetzungen keine Seltenheit. Diskriminierung ist permanent ein präsentes Thema, mit dem sich die Jugendlichen im Alltag konfrontiert sehen. Ziel des Projektes ist das Hinterfragen des eigenen bei Diskriminierung sowie die Stärkung von Zivilcourage und des Klassenklimas.

Inhalt:

  • Funktionen von Vorurteilen und Handlungsalternativen aufzeigen,

  • Selbstbewusstsein stärken,

  • Aufzeigen von Mechanismen die zu Diskriminierung führen

Die Themen werden vertieft durch eine gemeinsame Auseinandersetzung und Praxisübungen.

„Gugge ma – Schalmei, Pipe & Co“ – Musikfamilienfest in Klosterbuch

Träger: Mittelsächsischer Kultursommer e.V.

Musik und Begegnung in Klosterbuch -  "Förderung demokratischer Vielfalt und starker handlungsorientierter Netzwerke" voranzubringen und die "Vermittlung von Weltoffenheit und interkultureller Erfahrungen"

Das Kloster ist an diesem Wochenende Spielstätte eines großen Musikfestes. Von den Akteuren kann mit Fug und Recht behauptet werden, dass sie vom Tuten und Blasen jede Menge Ahnung haben, sind sie doch alle Mitglieder in Blaskapellen - ob Schalmeien-Gruppe oder Pipe-Band, Gugge-Formation oder traditionelles Blasorchester. Auch andere Künstler wie der Dresdner Stadtschnepp, die TamTam Combony und das Universal Druckluft Orchester gestalten das Programm. Außerdem freuen wir uns, mit der Trommelband Upepo eine Musikgruppe gefunden zu haben, deren Mitglieder zeigen, dass Integration sehr leicht in herzlicher Atmosphäre lebbar ist. Die Gruppe besteht aus Musikern mit und ohne Behinderung mit unterschiedlichem kulturellen Hintergrund.

  • Zeichen setzen für Vielfalt und Verständigung

  • Musik als verbindendes Element

  • Familienfest gemeinsam mit Menschen mit Handicap

  • Feste der Inklusion – Vielfalt ein Fest ohne Barrieren

„Respektvoll miteinander – gegen Rassismus und Diskriminierung“

Träger: Courage Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V.

Das Projekt "Für Demokratie Courage zeigen - Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen im Landkreis Mittelsachsen" richtet sich im Besonderen an Berufsfachschüler_innen und Auszubildende mit dem Fokus, couragiertes Handeln in Schule, Ausbildung und Alltag zu stärken sowie ein humanistisches, wertschätzendes und weltoffenes Denken zu fördern. Die Projektumsetzung erfolgt unter anderem in Zusammenarbeit mit dem vfb - Verein zur Förderung der beruflichen Bildung Mittweida e.V. und dem Beruflichen Schulzentrum Döbeln - Mittweida.

Es erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Schwerpunktthemen:

  • Diskriminierung

  • Rassismus

  • Migration und couragiertes Handeln

  • Einflussmöglichkeiten in der Gesellschaft

  • Menschenverachtende Einstellungen und Neonazismus

  • Geschlechterbilder und Sexismus

Geplant ist die Durchführung von insgesamt 15 sechsstündigen Bildungsveranstaltungen. Ziel ist es das sich junge Menschen politisch und gesellschaftlich beteiligen und so ihre fachlichen Kompetenzen trainieren. Sie setzen sich mit Demokratie, Diskriminierung, und menschenverachtenden Einstellungen wie Rassismus, Rechtsextremismus auseinander und erleben demokratische Kultur und Prozesse.

„Mit Pferden stark machen – Pferde schaffen Integration“

Träger: Volkssolidarität Regionalverband Freiberg e. V.

Grenz- und generationsübergreifendes Projekt mit Pferden. Der Umgang mit Pferden erfordert Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, Einfühlungsvermögen und Verantwortung. Sprachbarrieren sind nicht vorhanden, eine nonverbale Kommunikation ist möglich. Individuelle Ressourcen werden sichtbar und gestärkt. Die Arbeit mit den Pferden bewirkt Entspannung, Lebensfreude und mindert Aggressionen. Dabei Spiel Alter, Geschlecht und Nationalität keine Rolle. Das Pferde-Projekt bietet die Möglichkeit, die Migranten im gemeinsame Aktionen einzubinden.

  • Zusammenführung von 50 TN verschiedener Altersgruppen (Hortkinder, Jugendliche, Migranten, Senioren) bei Sport und Spiel

  • 4 verschiedene Stationen (Pferdepflege, Reiten & Turnen auf dem Pferd, fühlen und ertasten – versteckt in verschiedenen Behältnissen, Umgang mit dem Pferd)

  • Aktionstag (07.09.2018) endet mit gemeinsamen grillen

  • Kletterberg – für Kinder und Jugendlichen die sich nicht ans Pferd trauen

„Aktivitäten der Initiative 2018“

Träger: Initiative für Demokratie Mittelsachsen e.V.

Mit den Projekten verfolgt die Initiative für Demokratie Mittelsachsen e.V. mehrere Ziele. So soll sowohl die geschichtliche Aufarbeitung der Ereignisse im Landkreis, wie auch die Netzwerkarbeit sowie die Arbeit in den Bereichen Inklusion, Sucht unter Beteiligung der jüngeren Generation fortgesetzt werden. Der Landkreis Mittelsachsen feiert in diesem Jahr sein 10-jähriges Bestehen. Beim Altstadtfest in Mittweida soll es einen eigenen Bereich für diese Feierlichkeit geben. Dies möchten wir als mittelsächsischer Verein nutzen, um die Themen Inklusion und Sucht einer breiten Öffentlichkeit nahezubringen, um so Barrieren abzubauen. Darüber hinaus bestehen dort weitere Vernetzungsmöglichkeiten. Daher wird der Fokus nicht nur auf die Themen Inklusion und Sucht, sondern auch auf Jugend und Ehrenamt gelegt. Durch die breite Darstellung von Aktivitäten im Landkreis durch Vereine und Institutionen soll deutlich gemacht werden, wie wichtig das Handeln für die Gesellschaft ist und dass jeder sich einbringen kann in ganz verschiedenen ehrenamtlichen Tätigkeiten. Nicht zuletzt besteht das große Ziel darin, mit bunten Aktionen die Demokratie zu fördern, die Bevölkerung zu sensibilisieren und zum Mitmachen zu animieren. Mit einem Bühnenprogramm auf der Hauptbühne wird auf die Aktivitäten zu den Feierlichkeiten und den Angeboten hingewiesen. Hierzu werden Künstler aus den Partnerlandkreisen Calw und Gleiwitz eingeladen, die verdeutlichen, was es heißt den europäischen Gedanken zu leben und auch daran zu erinnern, wie eng solche Freunde bei schweren Ereignissen, wie dem Hochwasser 2013 zusammenstanden.

„Tuishi pamoja – Eine Freundschaft in der Savanne“

Träger: Förderverein der Grund – und Oberschule Rochlitz e.V.

Im Lebensumfeld der Kinder sind Mobbing und körperliche Auseinandersetzungen keine Seltenheit. Diskriminierung ist ein präsentes Thema, mit dem sich die Kinder im Alltag konfrontiert sehen. Ziel sollte das Hinterfragen des eigenen Handelns bei Diskriminierung sein sowie die Stärkung von sozialer Toleranz und des Klassenklimas.  Gerade im Zusammenspiel zwischen Bildung und alltäglichen Erleben zeigt sich aktiver Handlungsbedarf auf.

  • Kindermusical gegen Vorurteile und dumme Gewohnheiten – wirbt für Verständnis und Wertschätzung untereinander

  • Soziale Kompetenzen fördern, soziale Ausgrenzung zu vermeiden, Toleranz und Integration fördern

  • Kinder aus der Grundschule Rochlitz (Proben, Chorlager, Basteln der Dekoration)

  • Aufführung des Musicals im Bürgerhaus Rochlitz

„Moje silná rodina – meine starke Familie“

Träger: Grüne Schule grenzenlos e.V.

Zielsetzung dieses Projektes ist, internationale Begegnungen, Weltoffenheit und das Zusammenbringen verschiedener Kulturkreise. Grenzübergreifende Zusammenführung von Großelterngenerationen mit Enkelkindern aus Deutschland und Tschechien. Die Familie ist die kleinste Zelle der Gesellschaft. Diese Zelle zu stärken, sodass davon eine starke Wirkung für Verständigung, Ethik, Toleranz und Interesse an fremder Kultur und anderer Lebensweise ausgeht, ist das Ziel dieses Projektes.

  • Dialog zwischen Generationen

  • Vermittlung der deutsch-tschechische Geschichte

  • Mehrgenerationen – Sommercamp (13-tägig) in Zethau

  • Bewegung der soziokulturellen Integration

„Authentische Prävention 2018“

Träger: Projekt 21 II e.V.

Das Hauptziel des Projektes besteht in der nachhaltigen Aufklärung über die Gefahren des Extremismus und der Ermunterung zur Zivilcourage auf erlebnisorientierter und emotional glaubhafter Weise.

Das Handlungsziel kann durch die Erstellung eines niedrigschwelligen Angebots in Form einer authentischen Präventionsveranstaltung oder/und eines künstlerischen Projektes erreicht werden, um die Gefahren der Szene nachhaltig begreifbar zu machen.

Geplante Maßnahmen für 2018:

  • "Authentische Prävention" mit Aussteiger in Form einer Veranstaltung mit multimedialen künstlerischen Dokumentarfilm „Der Rausholer“ als Diskussionsgrundlage.

  • 2 tägiges Kulturprojekt im Anschluss an eine Präventionsveranstaltung. Die Schüler werden unter künstlerischer Leitung einen eigenen „Rausholer“ - Film erstellen, der die zu verachtenden Werte des Extremismus begreifbar macht und das System der Rekrutierung offenlegt

„Sachsenburger Dialog“ - Das KZ Sachsenburg im Spannungsfeld sächsischer Erinnerungspolitik

Träger: Lagerarbeitsgemeinschaft „KZ Sachsenburg“ e. V.

Die Lagerarbeitsgemeinschaft KZ Sachsenburg e.V. engagiert sich seit 2009 für die Einrichtung einer Gedenkstätte auf dem Gelände des ehemaligen KZ Sachsenburg. Dazu führt sie seit 2009 jährlich den Sachsenburger Dialog, anlässlich des ersten Lagerappells immer Anfang Juni durch. Der Sachsenburger Dialog thematisiert aktuelle Forschungen zur Geschichte des KZs, stellt Gegenwartsbezüge her und schafft einen Rahmen für das Gedenken an die Inhaftierten des KZ Sachsenburg. Im Fokus standen dabei einerseits verschiedene Häftlingsgruppen, die Täter und die Auswirkungen auf das spätere System des Terrors in den KZs. Gedenkstätte Sachsenburg.

  • Ziel: Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft thematisch zu verknüpfen

  • Fachvorträge zum Schicksal der Häftlinge

  • Rundgänge über das Lager

  • Abendprogramm

„Tolerant und weltoffen. Förderung von Demokratie durch mediengestützte interkulturelle Bildung im ländlichen Raum“

Träger: Landesfilmdienst Sachsen für Jugend-und Erwachsenenbildung e. V.

Mit dem Projekt möchte der LFD Sachsen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mittels eines medienpädagogischen Ansatzes zur kompetenten Auseinandersetzung mit Elementen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit, zur interkulturellen Kompetenz sowie zu Akzeptanz und Affirmation einer weltoffenen und vielfältigen Gesellschaft befähigen bzw. Sensibilisierungsprozesse dahingehend anstoßen. Audiovisuelle Medien bieten dahingehend den Zielgruppen hervorragende Möglichkeiten, bisher wenig bekannte und vielfältige Lebensentwürfe und -realitäten kennen zu lernen und, anknüpfend an eigene Sehgewohnheiten, empathisch nachvollziehbar zu machen.

Die Projektziele werden durch themenbezogene rezeptive und aktive Medienarbeit im Rahmen von Projektveranstaltungen verwirklicht. Eingesetzt werden zielgruppengerecht abgestimmte audiovisuelle und digitale Medien interkulturellen Inhalts. Konkrete thematische Einführung und Vorbereitung auf das Medium sowie eine anschließende weiterführende medienpädagogische Begleitung bis hin zur künstlerisch-kreativen Verarbeitung der Inhalte vertiefen die Informationen und Aussagen zusätzlich.

 

„Meike Freud – auf den Spuren meines Urgroßvaters“

Träger: Regionales Bildungszentrum Eckert gGmbH

Anschauliche Vermittlung von historischen Hintergründen zu den Ursachen, Wirkungen und Folgen von diktatorischer Machtpolitik. Insbesondere am Beispiel Max Freud, welcher 1942 im KZ Dachau starb. Stärkung regional-geschichtlich basierter Fähigkeiten Jugendlicher zur Wahrnehmung, aber auch Auseinandersetzung mit aktuell wiederauflebenden Versuchen, nationale Identität und soziale Gerechtigkeit durch "völkisches" Denken und nationalistische Ausgrenzung bewahren zu können. Training des argumentativen, demokratischen und zivilgesellschaftlichen Diskurses und Stärkung der Bereitschaft zu einer möglichst frühzeitigen Beteiligung Jugendlicher an der Verteidigung der im Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verankerten Grundwerte.

  • Multimedia aufbereitete Vortragsangebote zu Projekttagen in den Klassenstufen 9-10, Besuch des Stadtarchivs, Gespräche mit Meike Freud, 2 Projekttage in der OS Halsbrücke

„Novemberpogrome 1938 – 80 Jahre und was wir daraus gelernt haben“

Träger: Freiberger Zeitzeugnis e.V.

Ziel des Projektes ist es, mit der Broschüre eine Dokumentation zu schaffen, mit dem es sich lohnt auseinander zu setzen. Sie soll die demokratische Kultur stärken und auf Grundlage von belegbaren Fakten dazu beitragen den Wert unserer offenen und demokratischen Gesellschaft neu zu erkennen. Darüber hinaus soll mit dem Termin öffentlichen Vorstellung und der Ausstellung ein Bezug zu unserer historischen Verantwortung geschaffen werden, die jenseits von Beurteilungen nüchtern Parallelen zu heutigen Situationen, auch in unserer Region zieht.

  • Broschüre: Geschichten Freiberger Familien – als Denkanstoß und Erinnerung, demokratische Kultur stärken

  • September/Anfang Oktober Fertigstellung der Broschüre – soll an einem Gedenkwochenende (08.11.-13.11.2018) im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung vorgestellt werden + Ausstellung + Vortrag

 

Externe Fach- und Koordinierungsstelle

Träger: Freiberger Agenda 21 e.V.

Hauptaugenmerk ist die administrativ-technische/inhaltlich-fachlich Beratungen der Projektträger im Themenfeld. Während der Projektlaufzeit gilt es die Projektträger bedarfsorientiert bei der Antragstellung zu unterstützen und im Gegenzug das federführende Amt bei der Durchsicht der eingegangenen Unterlagen zu unterstützen. Durch eine weiterhin intensive Zusammenarbeit mit den Projektträgern soll die Vernetzung weiter ausgebaut werden. Die Sicherstellung und Erfassung der Projektdaten und -ergebnisse werden ebenso weitergeführt, wie die Gewährleistung der Zusammenarbeit mit der wissenschaftlichen Begleitung des Bundesprogrammes (Evaluation). Eine Teilnahme an inhaltlichen und qualifizierenden Maßnahmen (Weiterbildungen) wird angestrebt, ebenso die Teilnahme an Angeboten auf Landesebene. Die Zusammenarbeit mit anderen durch das Bundesprogramm geförderten "Partnerschaften für Demokratie" wird ebenfalls weiter ausgebaut.

Weitere Schwerpunkte im Förderzeitraum:

  • weitere Anpassungen der Aktionsplan-Homepage (www.aktionsplan-mittelsachsen.de)

  • Förderung der fachlichen Qualifizierungen von Akteuren im Aktionsplan und die Vermittlung entsprechender Angebote

Neu in diesem Jahr wird die Koordinierung des Projektes "Kinder- und Jugendparlament" sein. Die Freiberger Agenda wird dabei als Ansprechpartnerin für interessierte Kommunen und Jugendlichen fungieren. Neben der Betreuung der bereits gegründeten Jugendparlamente in Mittweida und Flöha soll in diesem Jahr der Aufbau in der Stadt Döbeln erfolgen.

Partizipation, Vernetzung, Öffentlichkeitsarbeit

Träger: Freiberger Agenda 21 e.V.

Die Themenschwerpunkte dieses Teilprojektes sind vor allem die Weiterentwicklung und Umsetzung der strategischen Öffentlichkeitsarbeit für die nachhaltige Entwicklung und Umsetzung des lokalen Aktionsplanes. Verstärkt werden soll dabei die Arbeit vor allem im Bereich Partizipation, Bürgerbeteiligung sowie Vernetzung. 

Wie in jedem Jahr wird wieder eine Auftaktveranstaltung im Frühjahr 2018 organisiert. Diese Vernetzungstreffen der Akteure dient dem Kennenlernen und dem Erfahrungsaustausch.

Die Demokratiekonferenz wird in diesem Jahr verbunden durch eine landkreisweite Veranstaltung "10 Jahre Mittelsachsen und Aktionsplan". Das Aktionswochenende wird im Sommer in Mittweida stattfinden und wird durch den Mittelsächsischen Kultursommer e.V. koordiniert. Die Veranstaltung gibt den Projektträgern des Aktionsplans die Möglichkeit sich zu präsentieren, in Austausch zu kommen und zu vernetzen. Gleichzeitig möchten wir "Danke sagen" für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren.

Der Freiberger Agenda 21 e.V. wird das Jugendforum, d.h. die Partizipation junger Menschen, finanziell unterstützen

Kinder-und Jugendparlament Mittelsachsen

Träger: Freiberger Agenda 21 e.V.

Die Etablierung des Kinder- und Jugendparlaments im Rahmen des Aktionsplanes ist auf fünf Jahre angelegt. Im Jahr 2018 sollen bereits organisierte und vorbereitete Aktionen durchgeführt werden und zugleich neue Ideen umgesetzt werden. Die Jugendlichen haben sich zu einer stabilen Gruppe einwickelt, die u.A. folgende Inhalte dieses Jahr geplant hat:

  • Ausbau der Kooperation mit der Stadt Mittweida und Vorstellung des Jugendparlaments im Stadtrat

  • Ausbau der Öffentlichkeitsarbeit (Pressemitteilungen und einem eigenen Internetauftritt)

  • Förderung der Eigenverantwortlichkeit und der Verantwortungsübernahme in Hinsicht auf eine selbstständige Führung

  • Ausbau der Kooperation mit der Stadt Flöha und Vorstellung des Jugendparlaments im Stadtrat

Ab Mitte des Jahres soll ein Aufbau eines neuen Jugendparlaments in Döbeln erfolgen.

Schülerworkshops zur Demokratieförderung

Träger: Freiberger Agenda 21 e.V.

Grundlegende Voraussetzung für soziales Lernen ist ein angstfreies Klima, verbunden mit gegenseitiger Akzeptanz und Wohlbefinden. Hero Society befähigt Kinder und Jugendliche in Workshops ihre Begabungen zu erkennen und auszuprägen.  Ziel der Kooperation ist es einen guten Zugang zu den Jugendlichen zu erhalten. HERO Society bietet die verschiedensten Workshops zur Demokratieförderung und -stärkung in Schulen, Jugendzentren, etc. an.  Durch die Workshops werden die Kinder und Jugendliche in ihre Begabungen gefördert. Der jugendkulturelle Ansatz öffnet den Zugang zu den Kids genau dort, wo ihre Interessen liegen ohne dabei "pädagogisiert" zu wirken. Ziel ist es in diesem Jahr in mindestens 4 Einrichtungen (Schulen, Jugendclubs, Freizeiteinrichtungen etc.) Workshops in Kooperation mit Hero Society anzubieten. Dabei können die Einrichtungen aus einem breiten Angebot rund um das Thema Demokratiestärkung bzw. -förderung wählen. Im Landkreis Mittelsachsen gibt es immer wieder eine gewisse Offenheit für rechtsextremes Gedankengut. Es besteht Bedarf an einer Prävention vor Rechtsextremismus. Die Zusammenarbeit auf diesem Gebiet erfolgt in Kooperation mit dem Theater Scheselong, welches seine Produktionen stets als "Theater-Mitmach-Lernprojekte“ gestaltet.  Das heißt, es gibt nach jeder Vorstellung einen Workshop oder eine Diskussionsrunde zum Thema. Bei diesem Theater- Mitmach-Lernprojekt sollen Toleranz und Demokratie gestärkt werden und somit dem Abbau von rassistischen Einstellungen und Vorurteilen dienen. Durch die Zusammenarbeit wird den Einrichtungen der bürokratische Aufwand erleichtert eine Präventionsveranstaltung durchzuführen.  Vorerst sind 3 Veranstaltungen im Landkreis geplant.