Projekte in 2016

Externe Koordinierungsstelle

Träger: Freiberger Agenda 21 e.V.

Öffentlichkeitsarbeit

Träger: Freiberger Agenda 21 e.V.

Kinder-und Jugendparlament Mittelsachsen

Kinder-und Jugendparlament Mittelsachsen

Träger: Regenbogenbus - Verein für erzieherischen Kinder- und Jugendschutz e.V.

Die Etablierung des Kinder- und Jugendparlaments im Rahmen des Aktionsplanes ist auf fünf Jahre angelegt. Im Jahr 2016 sind eine Vorstellung und Zusammenarbeit mit dem Stadtrat, die Durchführung von Wahlen, die Suche nach einem Bürostandort, und die Erstellung einer eigenen Webpräsenz vorgesehen. Dazu wird besonderes Augenmerk auf das persönliche Vorstellen des Kinder- und Jugendparlaments in Schulen und Jugendeinrichtungen gelegt mit dem Ziel Multilpkator_innen zu gewinnen.

Das Kinder- und Jugendparlament fungiert hinsichtlich der Koordinierungsstelle als Ansprechpartnerin für interessierte Kommunen und der Vernetzung von interessierten Jugendlichen. In der Stadt Mittweida soll das Projekt zudem den Austausch zwischen Jugendparlament und Stadt erfüllen. Die Unterstützung erfolgt durch Begleitung, Beratung und Vermittlung von Wissen. Auch werden praktische, administrative Aufgaben kennengelernt, es wird eine Geschäftsordnung erarbeitet und Regeln festgelegt.

Im Rahmen des Projektes ist eine Ausstellung von Friedrich Ebert Institut "Demokratie stärken - Rechtsextremismus bekämpfen" inkl. Workshop geplant

Brücken bauen ... mit Musik und Kultur

Träger: Müllerhof e.V.

Der Müllerhof e.V. möchte mit seinem Projekt alle Bürger Mittweidas einladen, mit Flüchtlingen, ausländischen Studenten, Vereinen, der Hochschule Mittweida und der Stadtverwaltung Mittweida Brücken zu schlagen indem es kulturelle und soziokulturelle Begegnungen schafft. Wie auch im letzten Jahr soll in der Gemeinschaftsunterkunft Mobendorf ein Musik- und Kulturfest mit dem Ziel stattfinden Vorurteile, Ängste und Hemmungen durch Musizieren, Tanzen, Singen, Malen, Spielen abzubauen.

Geschichte erleben! Auschwitz - Schindlers Liste

Träger: Förderverein "Freunde und Förderer der Fichte-Schule" e.V.

Vor einigen Jahren erstellte die Fichte Schule einen Plan zur Bekämpfung rechtsextremistischer Bestrebungen und zur Demokratieentwicklung, der jährlich aktualisiert wird. In der pädagogischen Arbeit wurde festgestellt, dass die Ausprägung eines Geschichtsbewusstseins und die Festigung humanistischer Einstellungen am besten über das Element emotionale Erlebbarkeit erreicht werden. Aus diesen Erfahrungen heraus ist eine Projektwoche geplant, welche aus 3 Teilen besteht:

1. Teil:  Vorbereitung der Schülerinnen und Schüler auf den Besuch in Auschwitz - Birkenau

2. Teil:  Besuch des Lagers Auschwitz – Birkenau – mit Führung durch das Lager

3. Teil:  Vorführung des Filmes „Schindlers Liste“ in der Hochschule Mittweida

Begegnungen – kulturelle Vielfalt

Träger: Förderkreis Centro Arte Monte Onore e.V.

Das Projekt „Begegnung – kulturelle Vielfalt“  zielt auf eine internationale Begegnung zwischen polnischen und deutschen Studenten ab. In einer Begegnungswoche werden Studenten der Medientechnik der Hochschule Mittweida und der Film- und Theaterschule Lodz (Polen) mit Roßweiner jugendliche Flüchtlingen zusammenarbeiten. Diese kreative Zusammenarbeit wird unter verschiedenen Blickwinkeln mit Foto und Film begleite. Unterstützt wird die künstlerische Arbeit ebenfalls durch Studenten der Fachrichtung Sozialarbeit.

Wir lernen miteinander zu leben.

Träger: Be-Greifen e.V.

Der Verein Be-Greifen arbeitet jetzt schon seit mehren Jahren mit dem Aktionsplan zusammen. Im Projektjahr 2016 liegt das Hauptaugenmerk des Projektes auf folgenden Schwerpunkten:

  • Sensibilisierung der Bevölkerung: Durchführung von gemeinsamen Projekten mit unbegleiteten Flüchtlingen (UMAS). Dazu wird eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Leisnig, speziell dem Koordinierungskreis sowie mit Schulen im direkten Umfeld angestrebt. Dazu sollen Kenntnisse über die Heimatländer vermittelt werden. Durch den Ausbau eines Bauwagens, welches UMAS und Schüler gemeinsam umbauen, sollen Hintergründe, Lebensweisen und Geschichten der jeweiligen Länder erörtert und daran angelehnt zwei Wohnbereiche der jeweiligen Kulturen mit gebrauchten Möbeln eingerichtet werden.

  • Voneinander lernen/interkultureller Austausch durch den Austausch von gesunden Lebensmitteln aus Deutschland sowie arabischen Ländern

  • Gemeinsames Tanzprojekt mit beiteiligung der UMAS im Rahmen der Veranstaltung des Mittelsächsischen Kultursommers am 16./17.7.2016 im ehemaligem Zisterzienser Kloster Buch

Im Anschluss an die Aktivitäten erfolgt eine wissenschaftliche Begleitung/Ergebnisevaluierung zur Erarbeitung von Optimierungsvorschlägen nach Vorlage der Arbeitsergebnisse, welche das Projekt abschließt.

Gugge ma – Schalmai, Pipe & Co – Das große Musikfamilienfest: im Kloster Buch

Träger: Mittelsächsischer Kultursommer e. V.

Deutsch-ungarische Jugendbegegnung „ Wie aus Fremden Freunde werden“

Träger: Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa e.V.

Im Jahr 2016 plant das Gemeinschaftswerk Frankenberg wieder eine ungarisch-deutsche Jugendbegegnung. Dazu werden Jugendliche aus unterschiedlichen Herkunftsländern sich gemeinsam Kennen und Verstehen lernen, durch Betrachtung der unterschiedlichsten Lebenswege eines Volkes mit Vergangenheit und Gegenwart unter dem Blickwinkel einer demokratischen und toleranten Gesellschaft.

Inhaltliche Angebote des Camps:

  • Besuch der drei Burgmuseen, Nutzung des angrenzenden Waldgebietes für Erlebnispädagogik, Durchführung von thematischen Workshops zu nationalen politischen, kulturellen, musikalischen Besonderheiten, Traditionen, besonderen Essen u.v.m.

  • Fahrt nach Sachsenburg, Besuch des ehemaligen KZ-Geländes gemeinsam mit LAG Mitgliedern, anschließend digitaler Vortrag zu einer zukünftigen Gedenkstätte und Diskussion darüber.

  • Sportliche Aktivitäten in einer Frankenberger Turnhalle oder im Freien.

  • Fahrt nach Chemnitz, geführte Besichtigung durch die historischen Gewölbegänge

Aktionen des Bündnisses für Toleranz und Demokratie Frankenberg/Sa. im Jahr 2016

Träger: Gemeinschaftswerk Frankenberg/Sa. e.V.

Anliegen des Bündnisses ist es, demokratische Grundwerte zu festigen, interkulturelle Erfahrungen zu ermöglichen und gewaltfreie Konfliktlösungen zu propagieren.

Folgende Tätigkeitsbereiche haben sich herausgebildet:

a) Jugendtheater:

Das Bündnis betreut die Theatergruppe „Teil vom Ganzen“.  Im Projektjahr 2016 wird die Arbeit in erweiterter Form fortgesetzt. Es wird ein neues Stück zur Flüchtlingsproblematik „Freiheit DU Träume“ erarbeitet und im Rahmen der Frankenberger Kinder- und Jugendkulturtage uraufgeführt. Diese Aufführung soll mit einer Diskussionsveranstaltung verbunden werden.

b) Kontakte mit anderen Kulturen:

Hier geht es um den zwanglosen Kontakt mit Menschen aus Ländern und Kulturen, um dem Entstehen von Vorurteilen oder Fremdenfeindlichkeit entgegenzuwirken. In diesem Jahr ssollen folgende Aktionen  durchgeführt werden:  

  • Zwei Veranstaltungen „Interkulturelles Kochen

  • Internationales Volleyballturniers als Beitrag zu den Frankenberger Kinder- und Jugendkulturtagen

 c) weitere Veranstaltungen:

  • Filmvorführung „  Die Schüler der Madame Anne" (Youtube Link) in Zusammenarbeit mit Lehrern und Schülern Frankenberger Schulen,

  • Durchführung einer Fotoausstellung und/oder eines Bild-Vortrags mit einem Fotografen, der die Schrecken aktueller Kriege und der Vertreibung von Menschen unmittelbar selbst erlebt hat.

  • Unterstützung der Abenteuergruppe. Hier geht es u.a. darum, einschlägig interessierte Jugendliche zu erreichen und vor dem „  Abrutschen“   ins rechtsextreme militaristische Milieu zu bewahren.

Fachtag 2016 Integration vor Ort - Willkommensinitiativen im Altkreis Döbeln

Träger: Treibhaus e.V. Döbeln

Die Auswirkungen der sogenannten Flüchtlingskrise sind seit vielen Monaten auch im Landkreis Mittelsachsen und in der Region Döbeln zu spüren. Die Betreuung und Unterstützung der Asylsuchenden liegt nicht nur in der Hand des Landkreises, der Heimleitungen und Flüchtlingssozialarbeiter_innen, sondern wird auch maßgeblich durch Ehrenamtliche und Willkommensinitiativen vor Ort getragen. Häufig kommt es vor, dass diese Bündnisse mit Überforderung und dem Ausbrennen der Engagierten konfrontiert werden. Um diesem entgegen zu wirken wird durch den Treibhaus e.V. ein Fachtag organisiert, indem zivilgesellschaftliche Akteure, Engagierte, Betreiber und Flüchtlingssozialarbeiter_innen sowie Asylbewerber_innen in gegenseitigen Austausch treten können. Ziel dieses Fachtages ist zum einen, dass Erkenntnisse thematisiert und ein gemeinsames Fazit gezogen werden soll sowie zum anderen eine Vernetzung der Akteure erreicht wird. Der Fachtag soll im September 2016 stattfinden.

Aktivitäten der Initiative im Jahr 2016

Träger: Initiative für Demokratie ohne Extremismus Mittelsachsen

1. Stolpersteine: Der Hauptschwerpunkt liegt auf der Aufarbeitung des jüdischen Lebens im Landkreis Mittelsachsen, dabei sollen die Schicksale jüdischer BürgerInnen, in den Städte Mittweida (5), Waldheim (5) und Hainichen (2) während des Holocaust erforscht und am Ende des Jahres Stolpersteine verlegt werden. Für die Aufarbeitung und Durchführung sollen Schüler_innen der jeweiligen Städte einbezogen werden.

2. Aktionstag: Gemeinsames Durchführen einer Präventionsveranstaltung "Gemeinsam leben in Mittelsachsen!" in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeirat des Landkreises Mittelsachsen und dem Psychatriekoordinator des Landkreises Mittelsachsen am 4. Mai 2016 in Freiberg um auf die Themen Inklusion und Sucht/Drogen hinzuweisen.

3. Präventionsveranstaltung: Mit der Präventionsveranstaltung soll verhindert werden, dass rechtes Gedankengut weitere Anhänger findet. Die Worte eines Aussteigers aus der Szene sollen die Teilnehmer der Veranstaltungen zum Nachdenken anregen, denn das Gesagte muss dringlich weiter getragen werden.

4. Förderung der Vernetzung: zwischen Landratsamt, Stadtverwaltungen, Asylsuchenden, Bündnissen und der Bevölkerung

Authentische Prävention Mittelsachsen 2016

Träger: Projekt 21 II e.V.

Das Hauptziel des Projektes besteht in der nachhaltigen Aufklärung über die Gefahren des Extremismus und der Ermunterung zur Zivilcourage auf erlebnisorientierter und emotional glaubhafter Weise.

Das Handlungsziel kann durch die Erstellung eines niedrigschwelligen Angebots in Form einer authentischen Präventionsveranstaltung oder/und eines künstlerischen Projektes erreicht werden, um die Gefahren der Szene nachhaltig begreifbar zu machen.

Geplante Maßnahmen für 2016:

  • "Authentische Prävention" mit Aussteiger - Veranstaltung mit multimedialem künstlerischem Dokumentarfilm "Der Rausholer" als Diskussionsgrundlage.

  • 2-3 tägiges Kulturprojekt im Anschluss an eine Präventionsveranstaltung. Die Schüler werden unter künstlerischer Leitung einen eigenen "Rausholer" – Film erstellen, der die zu verachtenden Werte des Extremismus begreifbar macht und das System der Rekrutierung offenlegt.

Junges Burgstädt - gemeinsam Aktiv -

Träger: Muldentaler Jugendhäuser e. V.

Die Stadt Burgstädt betreut aktuell unbegleitete minderjährige Flüchtlinge.  Durch die Nutzung von niederschwelligen Angeboten, soll ein starkes Netzwerk für Jugendliche unterschiedlicher Herkunft aufgebaut werden. Dazu zählen ein regelmäßiges Sportangebot, mit abschließendem Turnier, gemeinsame kulinarische Tage, sowie ein Musikkurs. Gemeinsame erlebnispädagogische Ausflüge werden angestrebt. Den Jugendlichen soll ermöglicht werden, die vorhandenen kommunalpolitischen Strukturen der Stadt nachvollziehen zu können, indem sie in ein gemeinsames Netzwerktreffen der unterschiedlichen Organisationen der Stadt mit einbezogen werden. Durch die enge Zusammenarbeit mit der Oberschule in Burgstädt, welche als "Schule ohne Rassismus" ausgezeichnet ist, können Jugendliche an Tagungen zu diesem Thema teilnehmen und sich aktiv einbringen. Dabei werden interkulturelle Kompetenzen, Kommunikations- und Konfliktfähigkeiten und politische Bildung verbessert und unterstützt.

Diss mich nicht!!!

Träger: Muldentaler Jugendhäuser - Freizeitzentrum Schlossaue e.V.

Im Lebensumfeld der Jugendlichen sind Mobbing und körperliche Auseinandersetzungen keine Seltenheit. Diskriminierung ist permanent ein präsentes Thema, mit dem sich die Jugendlichen im Alltag konfrontiert sehen. Ziel des Projektes ist das Hinterfragen des eigenen bei Diskriminierung sowie die Stärkung von Zivilcourage und des Klassenklimas.

Inhalt: 

  • Aufzeigen von Vorurteilen und  Handlungsalternativen,

  • Selbstbewusstsein stärken,

  • Aufzeigen von Mechanismen die zu Diskriminierung führen

 Die Themen werden vertieft durch eine gemeinsame Auseinandersetzung und Praxisübungen.

7. Sachsenburger Dialog, "Von Sachsenburg durch Europa - ehemalige Häftlinge im Widerstand in Spanien und Frankreich, 1936-1945"

Träger: Lagerarbeitsgemeinschaft "KZ Sachsenburg" e.V.

Seit 1993 engagiert sich die LAG für die Erinnerung an das KZ, die Häftlinge und versuchen über das NS-System aufzuklären. Jährlich gibt es einen Schwerpunkt in der Arbeit und den Bezug zu einem entsprechenden historischen Abschnitt. In einer Wochenendveranstaltung unter dem Titel: „Sachsenburger-Dialog“, werden in einer von Häftlingen errichteten Garage eine Ausstellung und Projekte gezeigt. In diesem Jahr sind die Häftlinge im Mittelpunkt, die nach der Entlassung aus dem Lager in Spanien und Frankreich bis zur Befreiung 1945 aktiv gegen den Nationalsozialismus waren. Zu ihnen zählte zum einen der jüdische Häftling Dr. Hans Serelman, der als einziger deutscher Arzt in der Résistance kämpfte und zum anderen die 12 Häftlinge die unabhängig ihres Glaubens oder Weltanschauung in Spanien von 1936 bis 1939 die Republik gegen den Putsch des Militärs verteidigten und anschließend als Flüchtlinge in Frankreich bzw. Mexiko lebten.

Die Veranstaltung findet am ersten Juni-Wochenende statt. Folgende Aktionen sind geplant:

  • Filmvorführung des Dokumentarfilms „Spaniens Rote Sonne“ mit anschließender Diskussion mit der Filmemacherein

  • Konzert mit der Gruppe „Quijote“

  • Führungen über das Gelände des ehemaligen KZ und durch die Ausstellungen mit Ehrung am Denkmal mit Vertretern der Stadt und Verantwortungsträgern

  • Vorträge über die Häftlingsgruppe

Die Themen und Arbeitsergebnisse werden im Anschluss zusammengefasst und von Ende Juni bis Ende September in der Ausstellung gezeigt.

Für Demokratie Courage zeigen - Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen im Landkreis Mittelsachsen

Träger: Courage - Werkstatt für demokratische Bildungsarbeit e.V.

Das Projekt "Für Demokratie Courage zeigen - Auseinandersetzung mit menschenverachtenden Einstellungen im Landkreis Mittelsachsen" richtet sich im Besonderen an Berufsfachschüler_innen und Auszubildende mit dem Fokus, couragiertes Handeln in Schule, Ausbildung und Alltag zu stärken sowie ein humanistisches, wertschätzendes und weltoffenes Denken zu fördern. Die Projektumsetzung erfolgt in Zusammenarbeit mit dem Beruflichen Schulzentrum Döbeln - Mittweida.

Es erfolgt eine Auseinandersetzung mit den Schwerpunktthemen:

  • Diskriminierung

  • Rassismus

  • Migration und couragiertes Handeln

  • Menschenverachtende Einstellungen und Rechtsextremismus

  • Geschlechtsbilder und Sexismus

Geplant ist die Durchführung von insgesamt 19 Bildungsveranstaltungen.

Zeitzeugenbegegnungen und Film - Menschen kennenlernen und Geschichte begreifen

Träger: Regionales Bildungszentrum Eckert gGmbH

Die Geschichtswerkstatt Freiberg möchte Schülern, Erwachsenen und der Öffentlichkeit Möglichkeiten bieten, Zeitzeugen zu begegnen, sie und ihre Schicksale kennenzulernen und Geschichte zu begreifen. Ziel des Projektes Begegnungen zu organisieren und sich intensiv über die Geschehnisse und Erlebnisse auszutauschen. Diese sollen in einem Film dokumentiert werden. Geplant ist eine Zeitzeugenbegegnung mit Myriam Schütze, die als Kind die Ausgrenzung und Verfolgung der Juden im Dritten Reich selbst erlebt hat

Des Weiteren sind Lesungen der Autorin Wendy Holden aus Ihrem Buch „Schicksalskinder“ (Lebensgeschichten von Müttern und ihren Kindern, die im KZ zur Welt gekommen sind) in der Stadtbibliothek geplant sowie Vorträge und Begegnungen mit Hana Berger Moran (Tochter einer jüdischen Zwangsarbeiterin) mit Schülern, interessierten Erwachsenen.

Freiberg unterm Hakenkreuz: Aufarbeitung und Aufklärung - neue Beiträge zu einer alten Diskussion

Träger: Regionales Bildungszentrum Eckert gGmbH

Projekt 1: Im Rahmen des Projektes soll zum einen Forschung zum Thema "Freiberg unterm Hakenkreuz: Von braunen Akteuren und stillen Gerechten - Freibergs bürgerliche Elite im Nationalsozialismus" betrieben werden und bisher unbekannte oder nur unzureichend erforschte Ereignisse und Personen in der Zeit von 1933 bis 1945 in und um Freiberg aufgearbeitet werden. Diese Informationen werden in einer Broschüre/Buch veröffentlicht, welches auch über die Internetseite der Geschichtswerkstatt Freiberg zugänglich sein wird.

Projekt 2: Projekttag zum Thema "Freiberg unterm Hakenkreuz: Von braunen Akteuren und stillen Gerechten - Freibergs bürgerliche Elite im Nationalsozialismus" in der Oberschule Halsbrücke und ggf. auch am Bernhard-von-Cotta-Gymnasium Brand-Erbisdorf

„Gemeinsam Abenteuer erleben … „ - Integratives Erlebniscamp

Träger: Jugendzentrum Flöha e.V.

Vorurteile können am besten durch persönliche Begegnungen abgebaut werden. Um diese zu schaffen, möchte der Verein  Jugendzentrum Flöha e.V ein Feriencamp bieten, welches sowohl einheimische Kinder, als auch Kinder mit Fluchterfahrungen zu gleichen Teilen anspricht. Durch die Ausrichtung eines Erlebniscamps auf dem Gelände des Jugendzentrum „UFO“ wird Kinder aus unterschiedlichen Herkunftsfamilien eine intensive Begegnungs- und Kennlernmöglichkeit geboten, sie können erlebnisreiche Tage verbringen und aktiv mitgestalten.

Neben spielerischen, sportlichen und kreativen Aktivitäten sind auch andere vielfälige Aktionen geplant. Dazu zählen beispielsweise:   

  • gemeinsame Kochen landestypischer Gerichte,

  • die Gestaltung eines Nachmittages zum Thema: „MusikTanz und Spiel in meinem Land“,

  • einer Besichtigungstour durch die Landeshauptstadt oder

  • eine gemeinsame Kanutour

Die Betreuung der Kinder und Jugendlichen wird durch den Verein sichergestellt. Sprachliche Barrieren werden mit Unterstützung durch erwachsene Asylbewerber aus der angrenzenden Gemeinschaftsunterkunft herabgesetzt. 

Weltoffen und interkulturell. Mediengestützte Demokratiearbeit im ländlichen Raum.

Träger: Landesfilmdienst Sachsen für Jugend- und Erwachsenenbildung e.V.

Mit dem Projekt möchte der LFD Sachsen Kinder, Jugendliche und Erwachsene mittels eines medienpädagogischen Ansatzes zur kompetenten Auseinandersetzung mit Elementen von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Ideologien der Ungleichwertigkeit, zur interkulturellen Kompetenz sowie zu Akzeptanz und Affirmation einer weltoffenen und vielfältigen Gesellschaft befähigen bzw. Sensibilisierungsprozesse dahingehend anstoßen. Audiovisuelle Medien bieten dahingehend den Zielgruppen hervorragende Möglichkeiten, bisher wenig bekannte und vielfältige Lebensentwürfe und -realitäten kennen zu lernen und, anknüpfend an eigene Sehgewohnheiten, empathisch nachvollziehbar zu machen.

Die Projektziele werden durch themenbezogene rezeptive und aktive Medienarbeit im Rahmen von Projektveranstaltungen verwirklicht. Eingesetzt werden zielgruppengerecht abgestimmte audiovisuelle und digitale Medien interkulturellen Inhalts. Diese Medien bieten ein vielfältiges Potential, interkulturelle Erfahrungen zu vermitteln. Indem sie Sachinformationen liefern und zugleich Emotionen ansprechen, hinterlassen sie eine nachhaltige Wirkung und vermögen Handlungsorientierung zu geben.

Konkrete thematische Einführung und Vorbereitung auf das Medium sowie eine anschließende weiterführende medienpädagogische Begleitung bis hin zur künstlerisch-kreativen Verarbeitung der Inhalte vertiefen die Informationen und Aussagen zusätzlich.

Das Projekt gliedert sich in drei Hauptphasen:

  1. Vorbereitungsphase (01.04. bis 31.05.) - das Projekt wird mittels Informationsflyern, Telefon-& Mailaktionen sowie direkter Ansprache beworben, Vorbereitung Durchführung, nach Möglichkeit bereits Durchführung

  2. Durchführungsphase (01.06. - 15.12.): Das Projekt wird durchgeführt mit Fokus auf den benannten Regionen, bei Bedarf jedoch auch darüber hinaus

  3. Abschlussphase (16.12. - 31.12.): Ergebnissicherung, Berichtswesen

"Wer will fleißige Handwerker sehen, der muss nur nach Rochlitz gehen."

Träger: Muldentaler Jugendhäuser - Freizeitzentrum Schlossaue e.V.

Momentan wird in Rochlitz an einem Gartenprojekt gearbeitet, bei dem Rochlitzer Bürger und Asylsuchende gemeinsam Obst und Gemüse anbauen. Diese angebauten Produkte sollen nun auch auf dem Wochenmarkt verkauft werden. Dazu werden Verkaufsstände benötigt. Diese Stände werden die Jugendlichen gemeinsam mit den Flüchtlingen und unter Anleitung eines Tischlers der selbst als Jugendlicher in der Schlossaue war zusammenzimmern. Im nächsten Schritt werden diese Stände von Jugendlichen des Grafittiprojektes gemeinsam mit den Flüchtlingen besprüht.

Generation "N": Deutschböhme (Dokumentarfilm)

Träger: Grüne Schule grenzenlos e.V.

Durch die Erstellung eines Dokumentarfilmes sollen die persönlichen Lebensgeschichten der Bewohner der Grenzgebiete, die von den geografische Faktoren, sowie von den großen historischen Ereignissen (der Zweite Weltkrieg, Vertreibung, Umsiedlung) beeinflusst wurden und damit verbundene Probleme vermittelt werden. Es sollen die Geschichten der Menschen aufgezeichnet werden, es wird sich bemüht den Dialog zwischen den Generationen (ältere Menschen und Jugendliche) anzuregen und eine enge Zusammenarbeit mit Zeitzeugen zu erreichen, damit eine Aufarbeitung der Vergangenheit, das Verständnisses zwischen den Menschen beider Nachbarregionen und Annäherung erfolgen kann. Im Projektthema ist auch die aktuelle Flüchtlingsproblematik integriert.

Tellerrand

Träger: CVJM Mittweida e.V.

Einmal im Monat soll im Jugendtreff ein Flüchtlingsland näher betrachtet werden. Den Kernpunkt hierbei bildet das gemeinsame Kochen eines landestypischen Gerichtes. Damit soll auf niederschwellige Art und Weise die Auseinandersetzung mit dem jeweiligen Land angeregt und den Jugendlichen dadurch die Möglichkeit eröffnet werden, über den eigenen "Tellerrand" zu blicken. In spielerischer Form sollen Informationen zum jeweiligen Land erarbeitet werden, Abschluss bildet dann das gemeinsame Kochen und Essen. Am Ende der Tagesveranstaltung soll ein Plakat gestaltet werden.

Den Abschluss des Projektes bildet Ende des Jahres eine Abschlussveranstaltung, bei welcher die erarbeiteten Materialien ausgestellt werden und ebenfalls landestypisches Essen gereicht wird.

Mittelsächsisches Integrationsfestival

Träger: Karate Club Hainichen e.V.

 

Das Mittelsächsiche Integrationsfestival möchte ein Zeichen für Integration setzten, indem es die Bevölkerung mit verschiedenen Partnern versammelt und somit den gegenseitigen Austausch fördert. Geplant sind ein Sponsorenlauf, ein öffentlicher Selbstverteidigungskurs sowie ein integratives Fussballspiel. Neben zahlreichen sportlichen Aktivitäten soll eine Podiumsdiskussion unter dem Motto „Gemeinsam erfolgreich – Fördern und Fordern“ durchgeführt werden. Abends findet eine Karate-Vorführung des 1. Karate Clubs Hainichen e.V. sowie eine Vorführung von Sven Baum (WM Kata im Rollstuhl) statt. Im Anschluss wird dann der „Markt der Möglichkeiten“ zum Thema „Integration durch Sport“ informieren. Ehrengast der Veranstaltung wir Proffessor Dr. Erko Kalac (Integrationsbotschafter des Olympischen Sportbundes und Beauftragter für Flüchtlinge und Sport im Zentralrat der Muslime in Deutschland) sein. Schirmherrin der Veranstaltung ist Frau Petra Köpping.

Aufbau Kreis-Jugendforum

Träger: Jugendfeuerwehr Mittelsachsen im Kreis-Feuerwehrverband Mittelsachsen e.V.

 

Geschaffen werden soll ein Kreis-Jugendformun, welches sich aus Jugendsprechern und Stellvertretern der Mitgliedsjugendfeuerwehr zusammensetzt. Das Forum trifft sich in regelmäßigen Abständen und tauscht sich über die Aktivitäten der Jugendfeuerwehr aus. Die Ergebnisse der Treffen werden publiziert. Neben diesen Treffen soll aufgrund der schlechten Infrastruktur im öffentl. Nahverkehr eine interaktive Plattform geschaffen werden.

Aktivitäten des Döbelner SV "Vorwärts" e. V. 2016

Träger: Döbelner SV "Vorwärts" e. V.

 

Im Rahmen der Kampagne "One Game. One World", des Deutschen Tischtennis Bundes, bei der die DTTJ Integrationsbotschafter ausbildet um das Motto der Kampagne "weltoffen.grenzenlos.gemeinsam." in die Vereine zu tragen und als Multiplikatoren zu fungieren, plant der Verein zwei Jugendliche mit dem Ziel der Förderung der interkulturellen Kompentenz ausbilden zu lassen. Die Jugendlichen sollen dann den Verein bei Veranstaltungen zu unterstützen.

Desweiteren plant der Döbelner SV das DTTB-Schnuppermobil zu unterstützen. Das Sportmobil fährt verschiedene Einrichtungen wie Jugendzentren, Schulen oder Flüchtlingsunterkünfte an und bringt den dortigen Kindern Sport mit Spaß und Begeisterung näher.

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