Kleinprojekte in 2018

Klassenklima - Workshop - Unser Klassensong Klasse 5

Träger: Förderverein Freunde und Förderer der Pestalozzi Oberschule e. V.

Die Schüler_innen kommen aus fünf verschiedenen Grundschulen. Die Harthaer und Geringswalder Schüler_innen waren bereits in den Grundschulen herausfordernd. Mehreren Kindern fällt es schwer, sich alters- und dem sozialen Umfeld entsprechend zu verhalten.

Das kommt zum Ausdruck durch Benutzen der Fäkal- und sexistisch geprägten Sprache sowie durch inadäquate Sozialformen im Klassenraum. Das äußert sich im mangelnden Respekt gegenüber Mitschüler_innen, Lehrenden und teilweise den eigenen Eltern. Moderne Medien spielen eine nicht unerhebliche Rolle. Die Nutzung in der Schule durch unsere HO geregelt.

Ziel:

Unser Ziel ist es, dass sich die Kinder der Klasse finden, indem sie wissen, was ihnen wichtig ist für gemeinsames, gelingendes Lernen und respektvolles Miteinander.

Nachhaltigkeit:

Am Klassenklima wird mit der Schulsozialarbeiterin weiter kontinuierlich gearbeitet. Im Januar 2019 findet in der Klasse das Projekt „Social web macht Schule“ statt.

Kooperationspartner: HERO SOCIETY Impact gGmbH

Die Schüler_innen verwirklichen sich kreativ und sammeln Erfolgserlebnisse.

•  Sie setzen sich mit ihrer Dynamik in der Klasse auseinander und erarbeiten, wie ein respektvoller Umgang     miteinander gelingen kann.

•  Die Schüler_innen überlegen sich, wie sie als Klasse miteinander umgehen wollen und wie das gelingen kann.

•  Sie nähern sich dem Thema „positives Miteinander“ über Musik an und schreiben gemeinsam einen Song

„Kultur macht Sinn!“ – Aktionstag der Mittelsächsischen Kultur gGmbH zum Altstadtfest Mittweida im Rahmen der 10 Landkreis Mittelsachsen

Träger: Mittelsächsische Kultur gGmbH

Die Mittelsächsische Kultur gGmbH hat sich am 18. und 19. August 2018 mit einem Präsentationsstand und verschiedenen musikalischen Beiträgen an den Feierlichkeiten zu 10 Jahre Landkreis im Rahmen des Altstadtfestes Mittweida beteiligt. Ziel war es, unsere Kultureinrichtung gesamtheitlich den Menschen im Landkreis zu präsentieren. Die Standbetreuung übernahmen jeweils Mitarbeiter unserer Einrichtungen. Mit unserem kompetenten Fachpersonal und Informationsmaterial vor Ort, konnten wir die Besucher umfassend zu unseren Angeboten beraten. Interessierte Kinder, Jugendliche und Erwachsene hatten die Möglichkeit sich am eigens für das Projekt entwickelten Landkreis-Quiz zu beteiligen. Neben dem Quiz für Kinder und einem Quiz für Erwachsene gab es die Möglichkeit sich am Märchenrätsel zu beteiligen und sofort kleine Preise zu gewinnen. Die Preise für das Landkreis-Quiz werden den Beteiligten im Nachhinein zugeschickt. Die Resonanz war zufriedenstellend. Darüber hinaus konnten die Besucher des Festes am Sonntag ganztägig "Ritter Günter" von Schloss Rochsburg beim Kettenhemdstricken über die Schulter schauen und auch selbst ein solches Hemd anprobieren. Auf zwei verschiedenen Bühnen traten an beiden Tagen Musikschüler der Musikschule Mittelsachsen auf. Dabei war für jede Altersklasse etwas dabei. Am Samstag begeisterten die Tanzgruppen und das Gesangsensemble der Musikschule Mittweida das Publikum. In den Abendstunden trat die Musikschulband "Kex" auf der Bühne Rochlitzer Straße auf. In diesem Rahmen hatte der Förderverein der Musikschule Mittweida zwei Akustik-Geräte an die Band übergeben. Die Geräte wurden sofort ausprobiert, so dass sich die Zuschauer noch am selben Abend vom Klangerlebnis überzeugen konnten. Am Sonntag konnten Besucher dem Ocarina-Ensemble und dem Gitarrenensemble der Musikschule lauschen. Zwischendurch wurde das Bühnen-Programm durch ein Gesangsduo der Musikschule Mittelsachsen bereichert. Mit der gesamtheitlichen Präsentation und den vielfältigen Aktionen der Mittelsächsischen Kultur gGmbH zum Altstadtfest Mittweida konnten wir das Bewusstsein für Kultur und die damit verbundenen Möglichkeiten für die Bevölkerung pflegen und ganz sicher auch nachhaltig stärken.

WIR! - Wir sind Teil eines Ganzen: Unser Platz in Europa - Von ganz klein zu ganz groß

Träger: Kirchspiel Frauenstein – Jugendarbeit

Die Junge Gemeinde des Kirchspiels Frauenstein trifft sich seit rund 10 Jahren als überörtlicher Jugendkreis für interessierte Jugendliche zwischen 13 und 27 Jahren aus den Ortschaften Nassau, Frauenstein, Kleinbobritzsch, Reichenau, Sayde und Hermsdorf. Etwa seit dieser Zeit haben die Jugendlichen den Pfarrhof Nassau mit Unterstützung zu einem Areal der Begegnung, für Kunst, Kultur, Musik, Theater, Film ausgebaut. In den letzten beiden Jahren bietet die Junge Gemeinde verstärkt unterschiedliche Mit-Mach-Aktionen in diesen Bereichen an. Nun soll ein besonderes Diskussions- und Erlebnisformat dazukommen. Das aktuelle politische Geschehen verunsichert zunehmend: AFD-Wahlergebnisse, die Vorkommnisse in Chemnitz, Trump. Fremde Menschen, Kulturen, Lebens- und Verhaltensweisen führen zu Ablehnung, Angst und Ausgrenzung. Hier wollen wir lernen, uns als Teil eines Ganzen und einer Welt zu begreifen. Wir wollen neugierig bleiben und ausloten, wo Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede bestehen. Wir wollen über die Gründe von Unterschiedlichkeiten

reden, aber auch Brücken bauen - und das ganz praktisch im Miteinander-Kochen, -Backen, -Verkosten, -Reden, -Quizzen, -Erleben. Und das nicht allein, sondern offen für alle, die sich interessieren und einladen lassen.

Ziel ist es, passend zur Advents- und Weihnachtszeit zu erleben, wie junge Menschen in verschiedenen Ländern Europas Advent und Weihnachten feiern. Mit Unterstützung von zwei StudentInnen aus Dresden für internationale Beziehungen und Politikwissenschaften gehen wir an zwei Abenden auf Entdeckungsreise. Wir kochen und backen europäische(Weihnachts-)Gerichte und Plätzchen und diskutieren in Mit-Mach-Aktionen, wie Jugendliche in Europa Advent und Weihnachten begehen und erleben. Was ist gleich, was anders? Welche Traditionen und Bräuche gibt es? Dazu werden wir mit Unterstützung von medienpädagogischen Formen (Kurzfilme, Quiz, Rollenspiele etc. ) ganz dicht an anderen Jugendlichen in Europa dran sein. Unsere praktischen Koch- und Backergebnisse verkosten wir gemeinsam mit Gästen: Wir bieten sie im Rahmen einer Gemeindeveranstaltung an. Erwachsene, andere Jugendliche und Kinder sind eingeladen!

14.12., 19-24 Uhr: Kochen und Backen in Europa zu Advent und Weihnachten. Wir probieren Rezepte aus anderen Ländern.

16.12., 14-17 Uhr: Adventsmusik in der Kirche Nassau mit anschließender Verkostung unserer Back- und Kochergebnisse im Pfarrhaus Nassau. diese Veranstaltung ist offen für Jedermann und -frau.

21.12., 19-24 Uhr: Wie erleben und begehen Jugendlich in verschiedenen europäischen Ländern Advent und Weihnachten?

Eine multimediale Erlebnisreise für alle Sinne.

Folgeprojekt: Gestaltung einer Galerie mit den Graffities des Projektes " Sei Visionär - Demokratie selbst gestalten "

Träger: Förderverein des Bernhard-von-Cotta Gymnasium Brand-Erbisdorf e.V.

Im Ergebnis des Deutsch-tschechischen Schülerprojektes " Sei Visionär - Demokratie selbst gestalten (10-18) haben die Teilnehmer in deutsch-tschechischen Teams Graffities hergestellt. Mit Hilfe dieser Graffities soll als Anschlussprojekt im Schulhaus eine Galerie zum Demokratie - Verständnis Jugendlicher gestaltet werden.

Dazu ist die Anschaffung von Objekt- Rahmen erforderlich. 

Die Gestaltung der Galerie führt dazu, dass sich die Schüler des Bernhard-von-Cotta-Gymnasiums mit dem Demokratieverständnis der Deutsch-tschechischen Teams auseinandersetzen können.

Die Arbeiten enthalten Aufforderungen zur Toleranz, Gleichheit, Freiheit usw. und verweisen damit auf die demokratischen Werten, die zum Bildungs- und Erziehungskonzept unserer Schule gehören.

Geheimsache Igel

Träger: Kinderarche Sachsen e.V.

Geheimsache Igel ist ein Präventionsprojekt zum Thema Gewalt und sexuelle Gewalt gegen und unter Kindern. Auf unterhaltsame und spannende Weise sollen die Kinder mit diesem sensiblen Thema vertraut gemacht werden. Sie sollen lernen, Gewalt und Gefahr zu erkennen. Im Projekt sollen die Kinder zu selbständigerem aktiven Handeln angeregt werden und ihr eigenes Selbstbewusstsein stärken.

Ziel ist es auch, dass die Kinder lernen, Bedürfnisse festzustellen und diese dann den anderen gegenüber klar zu vermitteln und Grenzen zu setzen. Ebenso soll ihnen bewusst werden die Bedürfnisse anderer und deren Grenzsetzung zu respektieren.

Im Vorfeld wird das Thema bei den Kindern eingeführt, dies geschieht in Gesprächsrunden. Die Kinder schauen sich zusammen mit den Erzieherinnen ein Theaterspiel zu diesem Thema an. Danach gibt es eine Gesprächsrunde mit den Schauspielern und die Kinder können reflektieren, was sie gesehen haben und ob es eigene Erfahrungen gibt. In den Wochen nach der Aufführung wird mit verschiedenen Materialien das Thema Grenzsetzung und Bedürfnisse weiter vertieft. Außerdem erhalten die Eltern begleitende Informationen zu diesem Thema.

Authentische Prävention Gymnasium Pufendorf Flöha

Träger: Projekt 21 II e.V.

Das Hauptziel des Projektes besteht in der nachhaltigen Aufklärung über die Gefahren des Extremismus und der Ermunterung zur Zivilcourage auf erlebnisorientierter und emotional glaubhafter Weise. Durch diese Herangehensweise soll die Gleichgültigkeit und um sich greifende Akzeptanz gegenüber extremistischen Bestrebungen, die Präsenz und der Einfluss eines organisierten Rechtsextremismus und das Ausbreiten einer rechtsradikalen Jugendkultur und ihrer Symbole und Einstellungen gestoppt werden. Die Demokratie, Toleranz und Solidarität als Werte eines selbstbewussten Gemeinwesens sollen im Ergebnis geachtet und befördert werden. Das Handlungsziel kann durch die Erstellung eines niedrigschwelligen Angebots in Form einer authentischen Präventionsveranstaltung mit einem Aussteiger, geplant als 3-stündige Veranstaltung erreicht werden, um die Gefahren der rechten Szene nachhaltig begreifbar zu machen.

“Sozial Genial” – Verabredungen zu bewegten Bildern – eine inklusive Trickfilmwerksatt

Träger: Freundes- und Förderkreis des Martin-Luther-Gymnasium Hartha e.V.

Schüler*innen der Regenbogenschule Döbeln und des Martin-Luther-Gymnasiums Hartha begegnen sich und arbeiten eine Woche lang gemeinsam künstlerisch im Rahmen einer Trickfilmwerkstatt. In inklusiven Kleingruppen planen und realisieren die Teilnehmer*innen ihre eigenen Trickfilme - von der Figurenentwicklung über die Gestaltung der Kulissen bis zum Dreh und zur Vertonung. Die Jugendlichen entdecken die Möglichkeiten des Gestaltens als Alternative zum Medienkonsum, begegnen sich, erleben ein gemeinsames Miteinander und bestimmen Inhalt und Verlauf der Projektwoche selbst aktiv mit.

So wachsen die Neugier aufeinander und über die persönliche Beziehung neben sozialer Kompetenz auch Verständnis und Toleranz füreinander. Alle Jugendlichen erleben Selbstwirksamkeit im Arbeitsprozess und ein wachsendes Selbstbewusstsein beim Blick auf die entstandenen Trickfilme. Deren Präsentation lässt weitere Jugendliche, Eltern und Lehrer teilhaben.

 

Projektablauf: Die Schüler melden sich für das künstlerische Projekt an. Der Begegnungstag am 02.11. dient einem ersten gegenseitigen Kennenlernen in der Regenbogenschule Döbeln. Jeder Projekttag in Hartha beginnt mit einem gemeinsamen Frühstück. Die künstlerische Arbeit im Atelier findet den gesamten Vormittag über statt und wird begleitet von regelmäßigen Gesprächsrunden zum Austausch und zur Reflexion. Die Woche endet mit einer Präsentation der Trickfilme.

Gestalten wir unseren Tellerrand... gemeinsam Essen bringt Freude

Träger: Muldentaler Jugendhäuser – JUGENDladen Rochlitz e.V.

Dieses Projekt soll den Jugendlichen die Möglichkeit bieten, sich einmal monatlich zu treffen, um beim gemeinsamen Kochen mehr voneinander zu erfahren. Kinder und Jugendliche mit und ohne Fluchterfahrung sollen dazu befähigen, gemeinsam eine Gesellschaft zu fördern, in der jeder Mensch ein gleichwertiges Mitglied ist.

  • ihr Bewusstsein für Gestaltungsmöglichkeiten in der Gesellschaft schärfen

  • ihnen Raum und Möglichkeiten bieten, um gemeinsam aktiv zu werden

Von diesem Projekt profitieren am allermeisten die Kinder und Jugendlichen mit und ohne Fluchterfahrung. Sie werden gemeinsam sinnvoll Zeit verbringen und es werden ihnen Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt. Er werden Räume geschaffen, die Begegnung und Austausch auf Augenhöhe ermöglichen und Freundschaften zwischen Menschen mit und ohne Fluchterfahrung fördern.

Ablaufplan:

1. Planung des Kochprojektes

2. Aktivierung von Teilnehmern

3. Monatliche Kochaktionen

4. Kochaktion zum Regionalmarkt

Aufklärung Schüler Klasse 11 über gelebten Antisemitismus und Nationalsozialismus

Träger: Förderverein des Städtisches Gymnasium Mittweida e.V.

- Anschauen des indizierten Filmes "Jud Süss" im Kino Mittweida

- Vor - und Nachbereitung der Veranstaltung durch einen Referenten der Murnau-Stiftung

- Aufklärung über Antisemitismus

Kinder brauchen Freiräume

Träger: Deutscher Kinderschutzbund Regionalverband Freiberg e.V.

Der Weltkindertag 2018 unter dem offiziellen Motto "Kinder brauchen Freiräume" wird auch in diesem Jahr unter Leitung des DKSB RV Freiberg e.V. in Zusammenarbeit mit verschiedensten Akteuren der Kinder- und Jugendarbeit der Stadt Freiberg und des Landkreises vorbereitet. Ziel ist es, in einer Form, die Kinder und Jugendliche verschiedener Altersstufen, unabhängig von ihrer Herkunft und ihres sozialen Hintergrundes anspricht, gemeinsam in Aktion zu bringen und damit ein Zeichen zu setzen für Toleranz und eine weltoffene Stadt Freiberg.

Es werden die Schulen und mit Kinder- und Jugendarbeit befassten Einrichtungen der Stadt und des Umlandes angesprochen, sich zu beteiligen. Ziel ist es, zum Weltkindertag am 20. September 2018 von jeder teilnehmenden Schule/ Einrichtung mit einem "Krawall-Marsch" und selbstgestaltetem Kinderrechte-Plakat kommend, gemeinsam auf dem Schlossplatz in Freiberg die Kinderrechte zu thematisieren, einen sogenannten "Kinderrechte-Rap" aufzuführen und getreu dem Motto eine Kinder-Mitmach-Zumba-Aktion zu starten. Dafür soll jedes Kind ein Stoff-Frisbee mit Aufdruck bekommen. In Vorbereitung wird der Rap-Text auf kleinem Flyer ausgegeben, sowie ein Video auf der Internetseite: www.weltkindertaginfreiberg.blogspot.de zum Üben veröffentlicht. Zumba und Rap werden im Voraus mit Kindergruppen eingeübt, damit diese zum Tag gemeinsam aktiv werden können.  Besonders angesprochen werden sollen auch in der Vorbereitung durch die Netzwerkpartner Kinder und Jugendlichen Flüchtlingen, um integrierend aktiv zu werden. Zeitgleich wird in Kooperation auf dem Schlossplatz der Markt der Vielfalt präsent sein und ergänzende Angebote für Kinder machen.